Das zweitwichtigste Ferienzentrum auf der Insel Madeira. Faszinierend sind die Wellen, die sich an den Felsen der Steilküste brechen.
Caniço de Baixo ist der erst in den letzten Jahren immer weiter ausgebaute Ferienort, der sich an die alte Ortschaft Caniço anschließt. Caniço liegt am Hang und hatte bis in die 1960er nur 1200 Einwohner. Man lebte von (aufgrund der HAnglage) recht mühsamem Ackerbau und Fischerei. Dann kamen Investoren und zogen hier zunächst einige Ferienhäuser, später auch Hotels hoch. Mit dem Tourismus kam der wirtschaftliche Aufschwung, der den Ort auf 12.000 Einwohner anwachsen ließ. Inzwischen gibt es auch Dank einer hervorragenden Infrakstruktur 3.000 Betten. Die ehemaligen Einnahmquellen Land- und Fischereiwirtschaft spielen praktisch keine Rolle mehr. Während früher die Bewohner Caniços auswanderten, kehren sie heute, angelockt von den neuen wirtschaftlichen Möglichkeiten wieder in die alte Heimat zurück. Viele Urlauber kommen aus Deutschland. Wer derzeit Urlaub in Caniço de Baixo machen möchte, wird von den im Februar über die Insel hinweggefegten Unwetter kaum noch etwas spüren.
Hier ein paar Bilder von Caniço de Baixo aus dem Jahr 2009.
Blumeninsel Madeira – Caniço de Baixo
2. Juli 2010 von berufstouri